Fragen und Antworten zu Ernährung und zu grundlegenden Informationen, die man nicht für wichtig hält.

Trinken, bevor der Durst kommt:

Dauerhaft Trinken heißt die Devise, die einem der Arzt oder der Fitnesstrainer jedes Mal ans Herzen legen will. Wer mehr trinkt, als er Durst hat, sieht eben besser aus. Die Frage ist, wieso leben wir dann nicht im Wasser, wenn wir erstens aus 60% Wasser bestehen und wenn wir sowieso soviel Wasser benötigen?

Ganz einfach, weil wir dann trotzdem schrecklich ausschauen. Wir sind keine Fische, wir stehen nicht auf verschrumpelt aufgeweichte Haut. Feuchtigkeit ist ok, aber zu viel des Guten davon hat schlussendlich niemand was.

1,5 bis 2 Liter Wasser, stilles Wasser und man hat den Körper bestens versorgt. Was ist mit Fruchtsäften? Experten haben herausgefunden, dass Orangensaft, der als besonders gesund gilt, den Zahnschmelz angreift. Also lieber verdünnen, oder ganz darauf verzichten. Trinken und sofort die Zähne putzen bringt nichts.

„Vitaminschub“ mehrmals täglich:

Obst und Gemüse  – wenig Kalorien und sie knacken schön. Man soll laut Experten mindestens fünf Portionen dieser Leckerein zu sich nehmen, von welchen Kinder so reichlich Abstand halten.

Fünf Portionen. Doch was versteht man darunter? Ist es ausreichend wenn ich fünf Bananen am Tag esse? Oder müssen es fünf Schüsseln Obstsalat sein, dass ich auch ja von jedem noch so kleinen Ding, alle Ballaststoffe, Spurenelemente, etc aufnehme?

Ausgewogen, Gemüse und viel Wasser - Pfefferonie - da hat man was man braucht ...

Das Image von Gemüse und Obst ist in der heutigen Zeit nicht gerade ansehnlich. Zwar wird groß mit Bioprodukten geworben und hier und da findet man es im Essen, doch meidet der durchschnittliche Bürger, das befremdlich wirkende Gewächs.

Bewusst genießen:

Wer tut es nicht gerne – einfach das Brot auspacken und in sich hineinstopfen, damit man wieder Zeit für das alltägliche hat, das man sonst auch macht. Essen stört, beansprucht Zeit und vorallem Geld.

Und wenn man dann isst, sitzt man zeitweise vor dem Computer oder vor dem Fernseher, hat es eilig und bedient sich der Mikrowelle. Was für ein Teufelsapparat.

Er zerstört nicht nur die wichtigen Inhalte des Essens, nein, er ist auch durchaus gefährlich. Denn die Mikrowellenstrahlen erhitzen das Essen von Innen. Man stelle sich vor, man würde mit genau jenen Strahlen erhitzt werden? Spontane Selbstentzündung? Wäre ein mögliches Ende…

Die Devise davon, lieber langsam und in Ruhe essen, dann schmeckts auch besser.

Wenig Fett:

Fett.

Übergewicht.

Allein sein.

Sorgen.

Niemand mag Fett, fettige Ränder und doch sehen wir uns des öfteren bei  diversen Fastfood Ketten sitzen und die sanftigen nur so von Fett triefenden Burger in unsere Münder zwengen. Dabei fordern genau diese Überschüsse Hautkrebs. Hautkrebs tritt bei Menschen, die gerne fettige Sachen essen und dazu gehören auch Pommes, fettiges Fleisch und Chips, öfters auf. Die Rate steigt.

Aber darauf verzichten will keiner. Niemand steht auf Pommes, die in Rapsöl angebraten werden. Denn ohne diesen fettigen Geruch, wäre der Burger eben nicht der Burger, der er einmal ist.

Weniger ist mehr:

Einmal essen am Tag und dafür einen Berg aus allem möglichen: Süßigkeiten bis ganze Salatköpfe oder lieber doch einzelne kleine Portionen, die den sündhaft teuren fünf Sterne Restaurants entsprechen.

Ja wir würden alle gern in diesen Restaurants essen. Doch wer bezahlt es?

Vielleicht reicht es, wenn man sich vornimmt dreimal täglich zu essen und dies dann auch ab und zu, das heißt drei mal die Woche einhält, denn wenn man im Stress ist und eben nur eine riesen Portion essen kann, ist man froh, dass man überhaupt was im Magen hat.

Ausgewogen:

Ausgewogene Mahlzeiten. Gewiss versteht der ein oder andere darunter etwas ganz anders. Und ich denke es kommt auch auf die Geschmäcker an, die sich in so vielem unterscheiden.  Auch hier wieder widersprechen sich Punkt um Punkt. Ich soll wenig essen, aber ausgewogen. Das heißt lieber richtig viel Gemüse und Brot, auch wenn ich vielleicht Gemüse nicht mag?

Wieso soll ich Sachen in mich hineinstopfen, die ich nicht mag?

Aber vielleicht erfindet die Genforschung irgendwann Rosenkohl, der wie Marshmallows schmeckt. Bis dahin werde ich mich weiter damit abmühen, ausgewogene kleine Mahlzeiten zu mir zu nehmen, die viel Wasser und wenig Fett enthalten.