Die Frage nach dem Sinn, der Eigenart und dem Grund für das Verhalten und Fehlverhalten, was die Spezies Eltern, oder auch Mutter und Vater, tagtäglich ihren Kindern präsentieren.

Jeder hat sich schon einmal gewünscht andere Eltern zu haben und wenn es jemanden geben sollte, der noch nie nie nie niemals daran gedacht hat, auch nicht nur eine Sekunde seines Lebens, dann fordere ich diese Person auf mir bitte eine Email zu schreiben und mir zu erklären bzw. zu beschreiben, was er für Prachteltern hat, die genau das tun, was man will.
Jeder kennt das Gefühl, wenn man etwas haben will, aber die Eltern dagegen sind. Dieses Gefühl, vielleicht ist es eine Abwandlung von Hass, Enttäuschung, entsteht, wächst und stockt sich auf. Und sobald man die verherende Stufe Pupertät der Entwicklung erreicht hat, bricht alles aus einem raus. Zumindest in den meisten Fällen.
Entweder man sagt seinen Eltern zum aller ersten Mal seine Meinung, über das ganze, die Regeln, die Meinungsverschiedenheiten und so weiter, oder man drückt seine Wut und Verzweiflung anders aus.
Und ich habe mich immer gefragt, was ist so schlimm an meinen Freunden oder meinen extravaganten Farbcolorationen? Es ist mein Körper, mein Leben – ich kann damit machen was ich will, so sollte es ja auch sein oder nicht?

Familienkonflikt - wenn Meinungen aufeinander treffen

Wenn man dann aus der Pupertät herauswächst, kann man teilweise über die Zickereien nur lachen. Doch es gibt auch Situationen, verschiedene, schlimme, sich in das Gedächtnis brennende Situationen, die die Eltern Kind Beziehung soweit schädigen, dass das Kind niemals vergisst.
Auch wenn die Eltern immer wieder behaupten, dass sie nur aus dem Wissen, das Beste für das Kind zu tun, gehandelt haben, war es eventuell die falsche Entscheidung. Und ich sage das nicht nur, weil ich es selbst erlebt habe, nein, ich bin davon überzeugt, dass man das Kind des öfteren selbst eigene Entscheidungen fällen lassen sollte.
Denn so lernt man bekanntlich am Besten.