Ein erneuter Blick zur Tanzfläche, Emma und Sam waren jedoch verschwunden.
Hendrik suchte den Raum ab. Doch die beiden waren wie vom Erdboden verschluckt.
„Bitte nicht“, flüsterte er und wünschte sich, dass Emma nicht mit Sam mitgegangen war.
„Was bitte nicht?“
Emma war gerade mit Sam von hinten auf ihn zu gekommen. Sie lies sich neben Hendrik auf das Sofa fallen und winkte dem Kellner zu. Sam lies sich ihr gegenüber nieder und lächelte sie verstohlen an.
„Nichts“, entgegnete Hendrik ihr und nahm den dritten Tequilla für heute zu sich.
„Ich möchte, dass ihr mich jetzt ein wenig mehr aufklärt, was ihr verbrochen habt. Ich habe wirklich das Recht zu erfahren, auf was ich mich da eingelassen habe oder besser in was ich durch meine Großzügigkeit hineingerutscht bin.“
Sam und Hendrik blickten sich bestürzt an. Emma wollte es also wissen. Gut, ein Recht hatte sie wirklich. Immerhin steckte sie genauso tief darin wie Sam und Hendrik.
„Es ist so“, Hendrik brach ab und musterte Sam, der schließlich einwilligend nickte.
„Vielleicht sollten wir dafür wo anders hingehen, wo ich nicht so brüllen muss.“ Er nickte in Richtung der über ihnen Angebrachten Lautsprecher.
In der Loungeecke war es zwar leiser als auf der Tanzfläche, doch wirklich viel verstehen konnte man nicht. Sie zahlten und verließen die Disko.
„Wohin“, fragte Emma und lehnte sich an das silberne Geländer das einen Baum von dem Gang abtrennte durch den die drei schlenderten.
„Wie wär es mit einer Bar? Oder einem Restaurant? Oder der Wellness Anlage“, scherzte Sam.
Emma lächelte und lehnte ihren Kopf an Sams Schulter, der sich neben sie gestellt hatte.
„Ich bin für eine Cocktailbar!“
Sie schlenderten durch die Flure des Schiffes und begegneten verschiedenen Leuten. An einer Tür hielt Sam dann inne und winkte seine Begleiter hinein.