Beiträge gettagt mit Chemie

Zeitrisse: Kapitel 3 – Teil 6

„Sie haben uns gesehen“, atmete Sam wieder ruhig ein und aus. „Wer?“ Doch als Hendrik aus dem noch vorhandenen kleinen Spalt blickte, erkannte er sie. Die Menschen in grau. Und dieses Mal war es keine Einbildung, das wusste er. „Wir müssen uns beeilen.“ Verblüfft über die Antwort von Emma, erhoben sich Sam und Hendrik um Mehr >

Zeitrisse: Kapitel 3 – Teil 4

11:02 – Wohnung von Sam, Oslo, Norwegen Hendrik blinzelte. Ein Scharren und Kratzen hatte ihn aus dem unruhigen Schlaf gerissen. Er blickte sich verschlafen um. Er lag auf dem Sofa von Sam, immer noch mit seinem Laborkittel zugedeckt. Als Kopfkissen hatten im zwei zerwetzte Couchkissen gedient. Langsam reckte er sich und setzte sich schließlich auf. Mehr >

Zeitrisse: Kapitel 3 – Teil 3

Emma näherte sich wieder dem Wohnzimmer und wenn er etwas mit Sam klären wollte, ohne die junge Frau noch mehr in das Geschehen einzubeziehen, musste er schnell machen. „Sam, irgendetwas muss schief gelaufen sein. Wir sind nicht mehr sicher!“ Emma betrat erneut den Allzweckraum der kleinen Wohnung und lies sich, die beiden Männer nicht aus Mehr >

Zeitrisse: Kapitel 3 – Teil 2

Der rote Lockenkopf sprang entrüstet auf und deutete zu den mit Karton beklebten Fensterscheiben. „Du“, dieses Wort spukte Sam Hendrik fast entgegen, „Du bist dafür verantwortlich!“ Sams Stimme hatte sich verflüchtigt und es war jetzt mehr der Hauch des Atems der Hendriks Ohr erreichte, als der Physiker sich zu ihm beugte: „Ich war gerade in Mehr >

Zeitrisse: Kapitel 3 – Teil 1

23:30 Uhr – Wohnung von Sam, Oslo, Norwegen Ein entsetzt drein stierender Sam Doyle, der mit seinem Wintermantel und einer Baumwollmütze bekleidet war, riss die Wohnungstür im dritten Stock auf und erkannte seinen alten Studienkollegen und guten Freund Hendrik Johansson. „Was tust du hier?“ Sams Begrüßungen fielen immer kläglich aus, aber das hätte Hendrik angesichts Mehr >

Zeitrisse: Kapitel 2 – Teil 1

Als Emma die Tür geöffnet hatte und ausgestiegen war, betrachtete Hendrik noch einmal seine Knieverletzung. Sie hatte natürlich Recht. Die Wunde sah wirklich böse aus. Er seufzte, lehnte sich jedoch entspannt in den Rücksitz und beobachtete Emma belustigt im Rückspiegel, wie sie nach dem Verbandskasten im Kofferraum wühlte. Sie zog so einiges aus diesem Kofferraum, Mehr >

Zeitrisse: Kapitel 1 – Teil 3

Er versuchte das Zittern, welches seiner sonst so festen Stimme einen brummenden Unterton verpasste, so gut wie möglich zu unterdrücken. Mit einem furchtbaren Geräusch wurde die Eisentür, die Hendriks Wohnung von dem Labor trennte, abgerissen und in einer der dunklen Ecken geworfen. Ein schwacher Schein am oberen Ende der Treppe drang nun in den Keller. Mehr >

Zeitrisse: Kapitel 1 – Teil 2

Der Boden erzitterte. Sämtliche Apparaturen zerbarsten, als würde eine unsichtbare Kraft sie zermalmen. Egal ob empfindlich oder robust, nichts konnte dieser Kraft, die durch das Labor wütete, standhalten. Hendrik zuckte zusammen, und hielt sich schützend seine Arme über den Kopf. Er fiel auf die Knie. Ein stechend, beißender Schmerz durchfuhr ihn. Eine Glasscherbe eines Erlenmeyerkolben, Mehr >

Zeitrisse: Kapitel 1 – Teil 1

18:34 Uhr – außerhalb liegendes Haus in Moss, Norwegen Das eintönige Piepsen und Vibrieren an seinem Gürtel schreckte Hendrik Johansson auf. Er hatte grausam geträumt, von einem Ort, den er nur schwer beschreiben konnte, ihm aber durchaus bekannt vorkam. Schnell verwarf er die Bilder in seinem Kopf und stellte seinen Tee beiseite, streckte sich genüsslich Mehr >

Zeitrisse: Prolog

„Das Gerücht ist immer größer als die Wahrheit.“ Deutsches Sprichwort 17:49 Uhr – Hamburg, Deutschland Es war einer dieser Tage, die Petra Egger nicht ausstehen konnte. Sie hatte den ganzen Tag geschuftet, das heißt, das Haus auf Vordermann gebracht, die Wäsche gewaschen, aufgehängt und die Hemden ihres Mannes vom Vortag gebügelt. Sie seufzte innerlich und Mehr >