Beiträge gettagt mit Thriller

Zeitrisse: Kapitel 2 – Teil 2

Es waren jetzt noch knapp 20 km und Hendrik wurde langsam müde. Die Vorkommnisse der vergangenen Stunden hatten ihn sichtlich schwer mitgenommen. Emmas sorgvoller Blick, den sie immer wieder ihrem Beifahrer zuwarf, entging diesem nicht. Schilder, Bäume und Kilometeranzeigen flogen an Hendrik vorbei. Als es noch 15 Kilometer waren trat Emma langsam auf die Bremse. Mehr >

Zeitrisse: Kapitel 2 – Teil 1

Als Emma die Tür geöffnet hatte und ausgestiegen war, betrachtete Hendrik noch einmal seine Knieverletzung. Sie hatte natürlich Recht. Die Wunde sah wirklich böse aus. Er seufzte, lehnte sich jedoch entspannt in den Rücksitz und beobachtete Emma belustigt im Rückspiegel, wie sie nach dem Verbandskasten im Kofferraum wühlte. Sie zog so einiges aus diesem Kofferraum, Mehr >

Zeitrisse: Kapitel 1 – Teil 5

Die Stimme der Frau riss Hendriks Gedanken von dem mysteriösen Fleck weg, und er fing an zu stottern: „Äh, äh Oslo.“ „Oslo. Was für ein Zufall. Da will ich auch hin.“ Sie legte ihren Kopf schief, richtete ihren Blick wieder nach vorne, betätigte den Blinker und fuhr zurück auf die Straße, die dunkel und düster Mehr >

Zeitrisse: Kapitel 1 – Teil 4

Die kühle Abendluft strömte Hendrik entgegen. Er hielt aber keines Wegs inne, denn diesen Eindringlingen wollte er auf keinen Fall noch einmal begegnen. Die Angst triumphierte über seine Schmerzen und die Erschöpfung. Hendrik wusste nicht genau wie lang er gerannt war, als er sich auf der E6 Richtung Oslo wieder fand. Er wusste nicht wo Mehr >

Zeitrisse: Kapitel 1 – Teil 3

Er versuchte das Zittern, welches seiner sonst so festen Stimme einen brummenden Unterton verpasste, so gut wie möglich zu unterdrücken. Mit einem furchtbaren Geräusch wurde die Eisentür, die Hendriks Wohnung von dem Labor trennte, abgerissen und in einer der dunklen Ecken geworfen. Ein schwacher Schein am oberen Ende der Treppe drang nun in den Keller. Mehr >

Zeitrisse: Kapitel 1 – Teil 2

Der Boden erzitterte. Sämtliche Apparaturen zerbarsten, als würde eine unsichtbare Kraft sie zermalmen. Egal ob empfindlich oder robust, nichts konnte dieser Kraft, die durch das Labor wütete, standhalten. Hendrik zuckte zusammen, und hielt sich schützend seine Arme über den Kopf. Er fiel auf die Knie. Ein stechend, beißender Schmerz durchfuhr ihn. Eine Glasscherbe eines Erlenmeyerkolben, Mehr >